Im Jahr 2006 führte LOXX-org ein Voting durch. Es ging um die Frage, ob die Mehrzahl der Seitenbesucher für die umstrittene, geplante Einführung neuer Fahrverbotsregelungen für Dieselfahrzeuge beim Erreichen bestimmter Feinstaub-Belastungen sind. Hier sehen Sie das Ergebnis der Umfrage:.

Das Ergebnis des Votings spricht eine eindeutige Sprache. Von insgesamt 247 Lesern, die sich an der Umfrage beteiligten, stimmten 71 %, das waren in diesem Fall 176 Leser, gegen zusätzliche Fahrverbotsbestimmungen für PKW. Lediglich 15 % (36 Leser) hielten die Einführung zusätzlicher Fahrverbote bei erhöhter Feinstaubbelastung für richtig. 7 % (18 Leser) wussten nicht, welchen Standpunkt sie zu diesem Thema einnehmen sollten und weiteren 7 % (17 Leser) war die Thematik egal.

Völlig entkoppelt von diesem speziellen Thema kann man auch sagen, dass viele Menschen den ständig anwachsenden Umwelt-Bürokratismus in Europa und in Deutschland leid sind, in dessen Rahmen laufend neue Reglementierungen erfunden werden. Dieser Bürokratismus entwickelt eine zunehmende Eigendynamik, die bald alles hemmt und unmöglich macht.

Erstaunlich viele Leser sind sich offensichtlich im Klaren darüber, dass die Abwälzung der Feinstaubproblematik auf den Straßenverkehr ein Irrweg ist. Zweifellos trägt der Straßenverkehr und auch insbesondere ältere Dieselfahrzeuge ihren Teil zur Feinstaubbelastung bei, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Gesamtanteil an der Feinstaubbelastung durch diese Fahrzeuge im einstelligen Prozentbereich liegt. Bevor man hier mit Kanonen auf Spatzen schießt, müsste dann schon längst das Heizen mit altmodischen Heizmethoden, etwa mit Kaminen, Holz- und Kohleöfen gesetzlich verboten werden, da die Feinstaubbelastung, die von solchen, zwar gemütlichen, aber auch höchst umweltbelastenden Heizanlagen ausgeht, über 15 mal größer ist, als die Belastung die der Gesamtverkehr in ganz Deutschland erzeugt. Die angestrebten Fahrverbote könnten im günstigsten Fall eine kurzfristige Reduktion um bestenfalls 2-3 % (wohlgemerkt gemessen direkt neben den Straßen) bewirken. Im Bereich der Wohnungen wäre dieser Entlastungseffekt meist schon kaum noch nachweisbar. Während der Heizphasen (in der kalten Jahreszeit) würde hingegen ein Verbot der Holzheizung eine Reduktion des Feinstaubes von bis zu 35 % bewirken.

Es passt auch irgendwie nicht zusammen, dass man Eigentümer von modernen, sauberen Heizungen mit laufend strenger und teurer werdenden Kontrollen reglementiert, während man auf der anderen Seite weiter das völlig unkontrollierbare Heizen mit Holz propagiert, welches beispielsweise im Vergleich zum Heizen mit Erdgas mehr als das 1000-fache an Schadstoffen ausstößt.

Geradezu widersinnig ist in diesem Zusammenhang, dass angebliche Umweltfachleute (besonders solche, die grün angehaucht sind) überall die Werbetrommel für das Heizen mit Holz rühren, nur weil dies angeblich aufgrund des nachwachsenden Rohstoffs Holz umweltneutral sei. Diese Aussage reduziert jedoch das ganze Umweltverhalten nur auf das beim Verbrennen abgesonderte Kohlendioxyd, welches als solches noch nicht einmal ein direkter Schadstoff ist. Es trägt wohl zum berüchtigten Ozonloch bei. Die anderen, wirklichen Schadstoffe, die beim Heizen mit Holz jedoch abgesondert werden, die für zahllose ernsthafte Krankheiten verantwortlich sind, werden bei dieser Betrachtung überhaupt nicht berücksichtigt. Des weiteren muss gesagt werden, dass Holz welches nicht verbrannt wird, die Umweltbilanz noch wesentlich besser beeinflussen würde. Wir sind eindeutig in Sachen Heizen durch diese Politik der Volksverdummung auf einem Rückschritt, da wieder mehr Leute mit Holz heizen und die Zustände sich in unseren Städten wieder mehr denen der 60iger Jahre nähern, in denen die Luft ständig geschwängert ist vom ekligen Gestank offener Feuerstellen.

 

Der HEXER - Net - Automarkenindex

Eine Votingumfrage unter den Seitenbesuchern ergab für das erste Halbjahr 2011 die in dem Diagramm aufgezeigten Wertungen für die am meisten verbreiteten Automarken. Nähere Erläuterungen dazu siehe unten.

Wie Sie sehen, sind nicht restlos alle Marken hier einzeln aufgeführt. Das war aus Platzgründen und Gründen der Lesbarkeit des Diagramms leider nicht möglich. Daher war es erforderlich, einige Marken unter einem Oberbegriff zusammen zu fassen. Das sind folgende:

1) unter dem Begriff “Französische” sind alle eingegangenen Wertungen für die Marken: Citroen, Peugeot und Renault in einem (aufaddierten) Wert zusammen gefasst.

2) unter dem Begriff “Italienische” sind alle eingegangenen Wertungen für die Marken: Alfa, Fiat und Lancia in einem (aufaddierten) Wert zusammen gefasst.

3) unter dem Begriff “Japanische” sind alle eingegangenen Wertungen für die Marken: Honda, Lexus, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Subaru, Suzuki und Toyota in einem (aufaddierten) Wert zusammen gefasst.

4) unter dem Begriff “Billigmarken” sind alle eingegangenen Wertungen für die Marken: Chevrolet, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Hyundai, Kia und Lada in einem (aufaddierten) Wert zusammengefasst

5) unter dem Begriff “Sonstige” sind in der aktuellen Wertung die Marken:  Chrysler, Jaguar, Land - Rover, Mini, Porsche, Saab, Seat, Skoda, Smart und Volvo in einem (aufaddierten) Wert zusammengefasst.

Diese Zusammenfassungen sind zwar nicht ideal, da sich innerhalb dieser Zusammenfassungen die anteiligen Werte für die darin enthaltenen Marken zum Teil erheblich unterscheiden, aber da der Gesamtanteil der Stimmen für diese Marken im Vergleich zu den einzeln aufgeführten Fabrikaten eher verschwindend gering ist, ist dieser Nachteil aus Übersichtsgründen hinnehmbar. Für spätere Ausgaben ist geplant, dass diese Zusammenfassungen jeweils noch mit eigenen Diagrammen näher aufgeschlüsselt werden sollen.

Einige Anmerkungen zu den Auswertungsergebnissen:

Um Missverständnissen vorzubeugen: die Wertung hat nichts mit der Anzahl der von diesen Marken zugelassenen Fahrzeugen zu tun. Das Ergebnis kam nur durch die Anzahl der Meldungen bei dem Voting zustande. Sie ist also auch nicht bundes- oder europaweit repräsentativ, zeigt aber doch gewise Tendenzen oder hilft diese zu verstehen. Gewertet wurde nach Beliebtheit der Marken bei den Seitenbesuchern, nicht danach, welches Auto die Teilnehmer dieses Votings selbst fahren.

Das Gesamtergebnis zeigt eindeutig, dass die sogenannten “Billigautos”, wie Dacia, Lada, Kia, Hyundai usw. keineswegs wirklich so beliebt sind, wie einige dieser Hersteller es uns in diversen Reklameanzeigen mancher Zeitschriften immer weis machen wollen. Wenn jemand aus finanziellen Gründen ein solches Auto bevorzugt, heisst das eben noch lange nicht, dass er nicht andere Automarken deutlich besser findet. Auch ist dort die Erwartungshaltung ganz offensichtlich eine völlig andere. Während der Durchschnittskäufer eines Billigautos einen gewissen Mangel eher akzeptiert (Zitat: “Wer nicht viel erwartet, der wird auch nicht schnell enttäuscht”), weil er ja auch nicht viel dafür bezahlt hat, würde der gleiche Mangel bei einem Auto des “gehobenen” Segments zu einem totalen Verriss mit extremer Abwertung führen (Zitat: “Wer Premium bezahlt, der will auch Premium haben.”).

Auch die aktuelle Auswertung zeigt wieder eindeutig die Tendenz, dass hierzulande nach wie vor die inländischen Marken in der reinen Beliebteheitswertung deutlich vorne liegen. Spitzenreiter über das Gesamtergebnis bleibt VW, gefolgt von Mercedes-Benz. Dann folgen die Marken Audi, BWM, Ford und Opel alle in sehr ähnlich hoher Stimmenzahl, diese liegen in der Gunst der Seitenbesucher also alle sehr dicht beieinander, wobei die Reihenfolge der Wertung nach dann Audi, BMW, Opel und Ford heissen muss. Wie gesagt, die Abstände zwischen diesen Kontrahenten sind relativ minimal. Aus früheren Jahren war man da deutlich höhere Abstände zwischen den einzelnen Marken - Gruppierungen gewöhnt. So kann man sicher sagen: Die Autos werden sich genau betrachtet immer ähnlicher, also werden über längere Sicht die Wertungen in der Gunst der Autofahrer auch immer ähnlicher und rücken näher zusammen, weil die meisten Autofahrer über kurz oder lang auch mitbekommen, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken genau betrachtet immer geringer werden. Diese Aussagen gelten besonders für die Bereiche “Mittelklasse” und “Untere Mittelklasse”. In den Bereichen der hochmotorisierten Autos, egal aus welcher Fahrzeugklasse, verändert sich das Bild dann allerdings, weil dort die Luft erheblich dünner ist. Namhafte Firmen wie Opel, Ford oder auch alle französischen Marken, fallen aus diesem Segment in der Wertung des Votings nahezu ganz raus, weil diese Hersteller dort so gut wie gar kein nennenswertes Fahrzeugangebot in ihrer Palette haben. Dieser Bereich ist ziemlich fest in der Hand von Audi, BMW, Mercedes und Porsche. Wobei stückzahlenmässig Porsche in dem Voting keine wirkliche Rolle spielt, da hier nur recht wenige Meldungen zu ein gingen, wodurch die flotte Edel - Marke auch in der Gruppe “Sonstige” landete.

Fazit: oberflächlich betrachtet könnte man sagen, das sicher viele Leute völlig anders kaufen, als sie bewerten, was natürlich in erster Linie dann über die Preisfrage entschieden wird. Um es mal vergleichend etwas krass auszudrücken: Wer einen BMW, Mercedes oder Audi möchte, sich dann aber doch für einen Dacia entscheidet, der kann diese Entscheidung nur am Preis fest gemacht haben, eine andere Auslegungsmöglichkeit gibt es da nicht. Ob das auch mit der “Geiz ist Geil” - Mentalität zu tun hat, das wissen wir nicht, aber die könnte dabei auch eine gewisse Rolle spielen.


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